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"2000 war ein gutes Jahr für AMD Fab 30 in Dresden"

Werk wird ausgebaut
Einige hundert Arbeitsplätze für 2001 geplant


Dresden -- 4. Dezember 2000 --In den ersten sechs Monaten seiner Produktion hat AMDs Dresdner Halbleiterwerk Fab 30 vor allem Prozessoren mit Geschwindigkeiten von einem GigaHertz und schneller hergestellt. „Schon jetzt, einen Monat vor Jahresende, können wir sagen, dass wir unsere wichtigsten Ziele für das laufende Jahr erreicht haben. Die Erwartungen, die unser Konzern und unsere Kunden in uns gesetzt haben, sind erfüllt worden“, sagte AMD Saxony Vice President und Geschäftsführer Jim Doran heute auf einer Pressekonferenz in Dresden. „2000 war ein gutes Jahr für AMD Fab 30 in Dresden. Wir sind stolz darauf, dass die schnellsten AMD AthlonTM Prozessoren in großen Stückzahlen jetzt aus unserem Werk kommen.“

AMD Saxony Geschäftsführer Dr. Hans Deppe fasste die Ziele des Unternehmens für das kommende Jahr zusammen: „2001 soll für uns das Jahr der Volumenproduktion, der Geschwindigkeit und der Innovation werden.“ Im Mittelpunkt des Dresdner Fertigungsgeschehens soll 2001 eine neue Version des AMD Athlon Prozessors stehen, der noch unter dem Codenamen „Palomino“ geführt wird. Mit geplanten Geschwindigkeiten von 1,5 GHz im zweiten Quartal 2001 kann er in Desktops, Notebooks, Workstations und Server eingesetzt werden.

Dr. Hans Deppe sagte weiter, dass auch im kommenden Jahr neue Technologien im Dresdner AMD Werk eingeführt werden. Er nannte als Beispiel die geplante Umstellung von der 180- auf die 130-Nanometer-Technologie. (Mit dieser Kennzahl - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter - werden die Strukturgrößen auf den Wafern beschrieben). „Auch wollen wir uns im kommenden Jahr als erstes AMD Werk auf die SOI Technologie vorbereiten“, so Deppe. AMD verspricht sich von der SOI (Silicon-On-Insulator) Technologie höhere Taktfrequenzen und einen geringeren Stromverbrauch der Prozessoren. Die neue Technologie soll in der Fertigung von AMD Prozessoren der achten Generation mit dem Codenamen „Hammer“ eingesetzt werden. „Mit SOI kommt die führende Technologie für das neueste Produkt, die Hammer-Prozessoren, nach Dresden“, fasste Deppe zusammen.

Auf der Pressekonferenz informierte AMD Saxony Facilities Manager Hans-Joachim Lüdeck auch über die bereits laufende Erweiterung des Werkes. So wird zur Zeit der Reinraum um rund 2.300 qm erweitert. Mit dem Abschluss der Innenarbeiten rechnet das Unternehmen im April 2001. Ende November begannen auch die Erdarbeiten für eine Erweiterung des Verwaltungsgebäudes um rund 15.000 Quadratmeter. Neben zusätzlichen Büroarbeits-plätzen werden dadurch vor allem neue Labore, Konferenzräume, Datenräume aber auch ein mehrere hundert Quadratmeter großes Fitness-Studio für die Mitarbeiter ermöglicht. Der Anbau soll im dritten Quartal 2001 bezogen werden.

Dr. Martin Gillo, AMD Saxony Geschäftsführer und Per-sonaldirektor, berichtete, dass AMD Saxony im laufenden Jahr die Zahl der Mitarbeiter um mehr als 400 auf rund 1400 erhöht habe. Für das kommende Jahr kündigte er einen ähnlichen Zuwachs an. Die meisten Beschäftigten der AMD Saxony stammten aus der Region, erkärte Gillo. Er verwies darauf, dass 30 Prozent aller Mitarbeiter arbeitslos waren, bevor sie bei AMD einen Arbeitsplatz fanden.



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