— Mubadala erhöht seine Investitionen in AMD und eröffnet gleichzeitig neue Chancen und Märkte für seine Fertigung —
— Erste Investitionen von „The Foundry Company“ in den Ausbau der Fab 38 in Dresden zu einem modernen 300 mm Werk—
— Bau eines neuen Werks im US-Bundesstaat New York—
NEW YORK -- 7. Oktober 2008 --AMD [NYSE: AMD] und die Advanced Technology Investment Company (ATIC) des Emirates von Abu Dhabi gaben heute die Gründung eines neuen Halbleiterfertigungsunternehmens bekannt. Das Unternehmen mit Firmensitz in den USA hat das Ziel, den weltweit wachsenden Bedarf an unabhängiger Herstellung modernster Halbleiterbausteine zu befriedigen. Die Gesellschaft, die vorerst „The Foundry Company“ heißt, wird dieses ambitionierte Ziel durch die Kombination fortschrittlicher Prozesstechnologien, modernster Halbleiterwerke und durch die geplante Erweiterung weltweiter Produktionskapazitäten erreichen. Im Zuge dessen wird die Mubadala Development Company ihre derzeitigen Investitionen in AMD auf 19,3 Prozent auf voll verwässerter Basis erhöhen.
AMD wird seine Fertigungseinrichtungen in The Foundry Company einbringen, so die beiden Werke in Dresden, und damit zusammenhängende Vermögenswerte und geistige Eigentumsrechte. ATIC wird 2,1 Mrd. USD für den Kauf ihrer Anteile an The Foundry Company investieren. Davon fließen 1,4 Mrd. UDS direkt an die neue Gesellschaft, während der Rest an AMD zum Kauf weiterer Anteile an The Foundry Company geht. The Foundry Company wird außerdem ca. 1,2 Mrd. USD an bestehenden Schulden von AMD übernehmen. ATIC hat eine weitere Kapitalversorgung von The Foundry Company über die nächsten fünf Jahre mit mindestens 3,6 Mrd. und bis zu 6,0 Mrd. USD zugesichert. Damit soll der Ausbau der Kapazitäten zur Chipherstellung bei The Foundry Company über die von AMD beigesteuerten Fertigungseinrichtungen hinaus finanziert werden. Diese Mittel werden von The Foundry Company eingesetzt, um a) die Kapaziätserweiterung in ihren Fabriken in Dresden fortzusetzen – so auch den Ausbau der Fab 38 zu einem hochmodernen 300 mm Werk – sowie b) den Bau eines neuen Werks in Saratoga County im US-Bundesstaat New York zu beginnen, vorausgesetzt, die bereits vom Staat New York zugebilligten Zuschüsse werden auch tatsächlich übertragen. Das New Yorker Werk soll mehr als 1.400 direkte Arbeitsplätze schaffen und durch seinen Betrieb für weitere 5.000 Arbeitsplätze in der Region sorgen. Sobald das Werk in New York seinen Betrieb aufnimmt, wird es die einzige unabhängig verwaltete und hochmoderne Halbleiter-Foundry der Vereinigten Staaten sein.
Die weltweite Nachfrage nach unabhängiger Auftragsfertigung steigt, da führende Halbleiterfirmen sich aus der Fertigung zurückziehen. Grund dafür sind die steigenden Kosten und Komplexität, während Kapital, Forschung und Entwicklung zu teuer geworden sind. Außerdem steigt weltweit die Nachfrage nach Geräten, die immer komplexere Halbleiter benötigen. Die Technologie Allianz mit IBM, zu der The Foundry Company gehören wird, schafft eine zunehmend breitere Grundlage für Halbleiter-Innovation.
Der Vorstand von The Foundry Company wird sich zu gleichen Teilen aus Vertretern von AMD und ATIC zusammensetzen. AMD wird bei der Gründung 44,4 Prozent und ATIC 55,6 Prozent der voll umgewandelten Stammaktien halten.
Doug Grose wird seine derzeitige Position als Senior Vice President für den Fertigungsbetrieb bei AMD aufgeben und als Chief Executive Officer bei The Foundry Company einsteigen. Hector Ruiz wird seine Aufgabe als Executive Chairman und Vorstandsvorsitzender von AMD aufgeben und Chairman bei The Foundry Company werden. The Foundry Company wird alles unternehmen, um erstklassige Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, um ein weltweit erstklassiges Führungsteam zu bilden.
ATIC ist eine Investmentfirma, die von der Regierung von Abu Dhabi gebildet wurde. Ihr Ziel sind Investitionen in fortschrittliche Technologien, die geduldiges Kapital und eine langfristige Anlagestrategie erfordern, um wirtschaftliche Renditen zu erzeugen. Außerdem soll mit der Firma die wirtschaftliche Diversifizierung Abu Dhabis vorangetrieben werden. ATIC wird ihre Kapazitäten speziell für die Transaktion erhöhen und eine zwölfmonatige Vereinbarung mit Mubadala treffen, um das Projektmanagement der Beteiligung von ATIC an The Foundry Company zu übernehmen.
Als Ergebnis dieser Transaktionen wird AMD seine Finanzposition stärken und sich auf die Ausgestaltung und Entwicklung innovativer Mikroprozessor- und Grafiklösungen konzentrieren. AMD wird ihre Liquidität verbessern, indem The Foundry Company rund 1,2 Mrd. USD an Schulden übernimmt, ATIC 700 Mio. USD an AMD für ihre Beteiligung an The Foundry Company bezahlt und Mubadala 314 Mio. USD für die 58 Mio. neu emittierten AMD-Aktien und Bezugsrechtsscheine für 30 Mio. weitere Aktien an AMD entrichtete.
Mubadala hält derzeit 8,1 Prozent der Anteile von AMD und wird ihren Anteil auf 19,3 Prozent der im Umlauf befindlichen AMD-Aktien auf voll verwässerter Basis erhöhen. Dies erfolgt durch den Kauf von 58 Mio. neu emittierten AMD-Aktien und Bezugsrechtsscheinen für 30 Mio. weitere Aktien für eine Summe von 314 Mio. USD. Mubadala wird auch das Recht haben, ein Mitglied für den Vorstand von AMD zu ernennen.
„Heute ist ein entscheidender Tag für AMD, an dem ein finanziell stärkeres Unternehmen mit schärferem Fokus geschaffen wird“, sagte Dirk Meyer, Präsident und Chief Executive Officer der AMD. „Mit The Foundry Company hat AMD einen Weg gefunden, um unsere Anstrengungen auf das Design zu konzentrieren und gleichzeitig den Zugang zu den benötigten hochmodernen Fertigungstechnologien zu bewahren, ohne dass dafür die notwendigen kapitalintensiven Investitionen der Halbleiterfertigung getätigt werden mussten. Ich möchte vor allem unserem Chairman Hector Ruiz gratulieren, dessen Vision und Führungsqualitäten im Rahmen der Strategie Asset Smart sich heute erfüllt haben.“
„Wir sind von AMDs Potenzial heute genauso angetan wie vor einem Jahr, als wir unsere erste Investition getätigt haben“, sagte Khaldoon Al Mubarak, Chief Executive Officer und Geschäftsführer der Mubadala. „Diese Investitionserhöhung ist ein starkes Vertrauensvotum für die Geschäftsstrategie der AMD, Asset Smart, für die gereifte Führungsriege und die führenden Technologien in dieser Klasse.“
„ATIC und AMD sind die idealen Partner für die Gründung von The Foundry Company“, sagte Hector Ruiz, Chairman of the board of directors von AMD, der die Funktion des Chairmans von The Foundry Company übernehmen wird. „In gemeinsamer Arbeit können wir die langfristige Ausrichtung und das geduldige Kapital von ATIC mit unseren Führungsqualitäten bei Herstellung, Innovation und hochqualifizierter Belegschaft kombinieren. Außerdem wird die Präsenz der Foundry Company im US-Bundesstaat New York neben IBM und anderen führenden Forschungsfirmen die Stellung der Region als eines der namhaften Zentren der Welt für Entwicklungen im Bereich der Nanotechnologie weiter festigen.“
Der Vorsitzende von ATIC, Waleed Al Mokarrab sagte: „Mehr als ein Jahr haben wir an der Bildung des neuen Unternehmens gearbeitet. Heute wissen wir, dass wir die globale Halbleiterbranche verändern werden. Alle Beteiligten sehen enorme Chancen in dieser Investition. Unabhängig und mit guter Kapitalausstattung, beginnt The Foundry Company Tag Eins mit einem etablierten, fortschrittlichen Kunden, einer hochmodernen Technologie-Marschroute, einer R&D-Partnerschaft mit IBM und einem klaren Plan zur schrittweisen Erhöhung der Kapazität. Damit wurden die Grundlagen geschaffen, dass das Unternehmen zum Spitzenreiter in der weltweiten Halbleiter-Fertigung aufsteigen kann.“
„Die Gründung von The Foundry Company stellt einen wichtigen Meilenstein in der Evolution der Halbleiterindustrie dar“, meinte Doug Grose, der The Foundry Company als Chief Executive Officer vorstehen wird. „Firmen wollen ein vielfältigeres Angebot an hochmodernen Fertigungskapazitäten, und unser neues Projekt antwortet diesem Ruf. Durch die Kombination aus betrieblichen Höchstleistungen, führenden Technologien, die in Zusammenarbeit mit IBM entwickelt wurden, und einer aggressiven Plänen zum Ausbau der Kapazitäten will The Foundry Company die nächste Innovationsrunde in dieser Branche anführen.“
The Foundry Company wird der gemeinsamen Entwicklungsallianz von IBM für SOI (Silizium auf Isolator) und Bulk Silicon über die 22-nm-Generation hinaus angehören. Die Allianz setzt sich aus einer Gruppe führender Halbleiterfirmen zusammen, die an der nächsten Generation Siliziumtechnologien arbeiten. „Wir heißen The Foundry Company in der IBM-Allianz willkommen und freuen uns, dass das Unternehmen in New York investiert“, sagte Dr. John E. Kelly III, Senior Vice President und Forschungsdirektor bei IBM. „Der Beitritt von The Foundry Company zur Allianz bringt neues geistiges Kapital in unsere gemeinsamen Bemühungen ein und wird den Schwung und die Führungsqualitäten weiterbringen, die die Allianz in der Halbleitertechnik geschaffen hat.“
Bei Abschluss der Transaktion wird The Foundry Company den Betrieb mit etwa 3.000 Mitarbeitern aufnehmen, die von den AMD-Werken im Silicon Valley, in New York, Dresden und Austin in das neue Unternehmen übernommen werden. Das neue Unternehmen wird seinen Hauptsitz im Silicon Valley haben, während die Forschungs- und Entwicklungsteams sowie die Führungsteams für Fertigung und Ökosysteme in New York, Dresden und Austin beheimatet sein werden. Nach dem Ausbau und der Erweiterung in Dresden und dem Ausbau des New Yorker Werks will The Foundry Company im Lauf der Zeit ihre globale Fertigung ausweiten, falls dies wirtschaftlich erforderlich ist, und auch neue Fertigungseinrichtungen in Abu Dhabi schaffen.
Die Transaktion wird voraussichtlich Anfang 2009 abgeschlossen sein, sofern die Zustimmung der Aufsichtsbehörden vorliegt, bereits zugesagte Zuschüsse des Bundesstaats New York auf The Foundry Company übertragen werden und die Aktionäre von AMD der Emission von Stammaktien und Bezugsrechtsscheinen an Mubadala zustimmen. Vor dem Abschluss werden AMD, ATIC und Mubadala dem Ausschuss für Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten (Committee on Foreign Investment in the United States, CFIUS), der sich unter dem Vorsitz des amerikanischen Finanzministers aus mehreren Regierungsbehörden zusammensetzt, eine freiwillige Mitteilung über die Transaktion zur Prüfung vorlegen.
Bedeutung für den Standort Dresden:
Der Dresdner Standort zählt zu den erfolgreichsten und leistungsfähigsten Fertigungsstätten für Halbleiterprodukte weltweit. In dem 300 mm Werk Fab 36 wird AMDs gesamtes Mikroprozessor-Produktfolio in innovativer 45 nm und 65 nm Technologie gefertigt. Das frühere 200 mm Werk Fab 30 wird derzeit in ein hochmodernes 300 mm Werk, Fab 38, umgerüstet, dessen Volumenproduktion im Laufe des Jahres 2009 hochgefahren werden soll. Derzeit arbeiten am Dresdner Standort rund 2.800 hochqualifizierte Ingenieure, Techniker und Spezialisten.
Der Dresdner Fertigungsstandort ist eine der größten internationalen Investitionen in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt. In die beiden Werke Fab 36 und Fab 38 wurden bis Ende 2007 rund sechs Milliarden Dollar investiert. Darüber hinaus hat AMD in Dresden zwei industrieweit führende Partnerschaften aufgebaut: Das Advanced Mask Technology Center (AMTC) ist auf die Entwicklung und Pilotproduktion von Photolithographiemasken der neuesten Generation spezialisiert. Das Center Nanoelektronische Technologien (CNT) entwickelt hochinnovative Prozesslösungen basierend auf 300 mm Waferfertigung. Das Unternehmen hat dazu beigetragen, die Region Dresden als das führende Zentrum für Mikro- und Nanoelektronik mit mehr als 44.000 Beschäftigten in rund 1.200 Hightechfirmen und zahlreichen Forschungseinrichtungen in Europa zu etablieren.
„Heute ist ein großartiger Tag für uns in Dresden. Mit der heutigen Bekanntgabe wird Dresden zum Eckpfeiler eines neuen, weltweit aufgestellten Halbleiterunternehmens, und wir betreten ein spannendes neues Geschäftsfeld, für das wir exzellent aufgestellt sind. In einem ersten Schritt werden wir erhebliche Mittel in den Ausbau von Fab 38 zu einem hochmodernen 300 mm Werk investieren“, sagte Dr. Hans Deppe, Corporate Vice President und Geschäftsführer des Standortes Dresden. „Unser Team ist hochmotiviert, seine Kenntnisse und Fähigkeiten AMD und neuen Kunden zur Verfügung zu stellen. Ich bin überzeugt, dass die Gründung von The Foundry Company dazu beitragen wird, Sachsen weiterhin als führende Halbleiterregion Europas zu stärken.“
Bei Vertragsabschluss sieht The Foundry Company Folgendes vor:
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Gesamtunternehmenswert von 5,0 Mrd. USD, der sich zusammensetzt aus den Fertigungsanlagen und geistigen Eigentumsrechten (einschließlich der Fertigungseinrichtungen in Dresden), dem geistigen Kapital und den Mitarbeitern, die AMD beisteuern wird und die insgesamt mit 2,4 Mrd. USD bewertet sind, aus dem Beitrag von 1,4 Mrd. USD an neuem Kapital von ATIC sowie aus 1,2 Mrd. USD Verbindlichkeiten, die The Foundry Company von AMD übernimmt
- Konsolidierung mit AMD für Berichtszwecke
- Ein Vorstand, der sich zu gleichen Teilen aus Vertretern von AMD und ATIC zusammensetzt
- AMD und ATIC werden die einzigen Aktionäre sein und bei Abschluss gleiche Stimmrechte haben
- Besitz durch AMD zu 44,4 Prozent und ATIC zu 55,6 Prozent auf voll konvertierter Basis auf Stammaktien. Die wirtschaftliche Beteiligung der ATIC wird sich im Lauf der Zeit erhöhen. Dabei liegen die Unterschiede an Wertpapieren zu Grunde, die von AMD und ATIC gehalten werden, sowie die Entscheidung, ob AMD proportional mit ATIC in künftige Kapitalspritzen investieren wird, um das Wachstum von The Foundry Company zu unterstützen
- Hauptsitz im Silicon Valley, während die Forschungs- und Entwicklungsteams sowie die Führungsteams für Fertigung und Ökosysteme in New York, Dresden und Austin beheimatet sein werden
- Exklusiver Liefervertrag mit begrenzten Ausnahmen für die Herstellung von AMD Prozessoren und für die Herstellung bestimmter Prozentsätze anderer Halbleiterprodukte von AMD, wo dies aus Wettbewerbsgründen sinnvoll ist
- Baubeginn des Fab 4X Werks in New York Mitte 2009, das bei Vollbetrieb mehr als 1.400 Mitarbeiter im Bundesstaat New York direkt beschäftigen wird
- Voraussichtliche Erhöhung der Kapazitäten durch den Ausbau der Fab 38 zum zweiten hochmodernen 300 mm Halbleiterwerk
- Beitritt zur IBM-Allianz für technologische Entwicklung für SOI und Bulk Silikon, wodurch der Zielmarkt für The Foundry Company gewaltig erweitert wird
- Nach der Aufrüstung und Erweiterung in Dresden und dem Ausbau des New Yorker Werks will The Foundry Company im Lauf der Zeit ihre globale Fertigung ausweiten, falls dies wirtschaftlich gerechtfertigt ist, und auch neue Fertigungseinrichtungen in Abu Dhabi schaffen
- Bekanntgabe ihres endgültigen Firmennamens und ihrer Corporate Identity.
Bei Abschluss sieht AMD Folgendes vor:
- Gleiche Stimmrechte mit ATIC in The Foundry Company
- Besitz von 44,4 Prozent der Foundry Company auf voll zu Stammaktien konvertierter Basis
- Verbesserung der Liquidität, indem The Foundry Company rund 1,2 Mrd. USD an Schulden der ADM übernimmt, ATIC 700 Mio. USD an AMD für ihre Beteiligung an The Foundry Company bezahlt und Mubadala 58 Mio. neu emittierte AMD-Aktien und Bezugsrechtsscheine für 30 Mio. weitere Aktien für 314 Mio. USD kauft
- Enge Fokussierung auf Gestaltung und Entwicklung der nächsten Genrationen von Mikro- und Grafikprozessoren mit Blick auf die immer engere Verschmelzung von Grafik- und Recheneinheiten.
- Berufung eines Vertreters von Mubadala in den Vorstand
- Mit Ausnahme der Konsolidierung von The Foundry Company für Berichtszwecke, Verbesserung der Liquidität um 2,1 Mrd. USD, indem The Foundry Company rund 1,1 Mrd. USD an Schulden übernimmt (zuzüglich rund 100 Mio. Barmittel, die von AMD an The Foundry Company überwiesen werden) und ATIC und Mubadala insgesamt 1,0 Mrd. USD an Barmitteln einzahlen werden
- Die Möglichkeit, aber nicht die Verpflichtung zur Bereitstellung weiteren Kapitals an The Foundry Company als Reaktion auf künftige Einforderungen von Geldern
- Exklusiver Liefervertrag mit The Foundry Company mit begrenzten Ausnahmen für die Herstellung von AMD-Prozessoren und für die Herstellung bestimmter Prozentsätze anderer Halbleiterprodukte von AMD, wo dies aus Wettbewerbsgründen sinnvoll ist
Bei Abschluss sieht ATIC Folgendes vor:
- Gleiche Stimmrechte mit AMD in The Foundry Company
- Besitz von 55,6 Prozent der The Foundry Company auf voll zu Stammaktien konvertierter Basis
- Anfängliche Investition von 2,1 Mrd. USD, wobei 1,4 Mrd. USD direkt in das neue Unternehmen investiert und 700 Mio. USD direkt an AMD gezahlt werden
- Zusage von mindestens 3,6 Mrd. bis höchstens 6,0 Mrd. USD an weiteren Mitteln über die nächsten fünf Jahre für die Aufrüstung und Erweiterung der Werke in Dresden und den Bau eines neuen Werks in Upstate New York
Bei Abschluss sieht Mubala Folgendes vor:
- Erwerb von 58 Mio. neu emittierter AMD-Aktien und Bezugsrechtsscheinen für 30 Mio. weitere Aktion für insgesamt 314 Mio. USD, wodurch sich die Beteiligung an AMD auf insgesamt 19,3 Prozent auf voll verwässerter Basis beläuft, sowie
- Recht auf Ernennung eines Vertreters im Vorstand der AMD.
Weitere Informationen zu der Bekanntgabe finden Sie unter www.amd.com/NewGlobalFoundry
Anmerkungen der Herausgeber
Aufzeichnung der Telefonkonferenz für Medien und Analysten:
Gebührenfrei aus den USA): (888) 266-2081;
Gebührenpflichtig: (703) 925-2533;
Konferenz-ID: 1291724
Webcast link:
http://phx.corporate-ir.net/playerlink.zhtml?c=74093&s=wm&e=1989440
Über AMD
Advanced Micro Devices (NYSE: AMD) ist ein innovatives Technologieunternehmen, das in gemeinsamer Arbeit mit Kunden und Partnern die nächste Generation von Rechner- und Grafiklösungen für Beruf und Freizeit ins Leben rufen will. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.amd.com.
Über ATIC
Die Advanced Technology Investment Company (ATIC) wurde 2008 gegründet. Die Investmentfirma für den Technologiebereich befindet sich im alleinigen Besitz der Regierung von Abu Dhabi und richtet ihr Augenmerk auf bedeutsame Investitionen im Sektor moderne Technologien vor Ort und auf internationaler Ebene. Ihr Auftrag ist es, Renditen zu erzeugen, die dem Emirat Abu Dhabi auf lange Sicht von Nutzen sein werden.
ATIC sucht die einmaligen Vorteile zu nutzen, die sie als Anlegerin aus dem Emirat Abu Dhabi genießt, um langfristige Investmentchancen auf dem wettbewerbsstarken und kapitalintensiven Hightech-Sektor zu erkennen und zu realisieren. Diese Vorteile sind eine gewaltige und verlässliche Kapitalstruktur, eine langfristig ausgerichtete Anlagephilosophie und ein entsprechend langfristiger Anlagehorizont.
Weitere Informationen über ATIC finden Sie unter www.advancedtechnologyic.com
Über „The Foundry Company“
The Foundry Company wird ein führendes Unternehmen für die Halbleiterfertigung mit Haupsitz in den USA sein. Das Unternehmen wird gegründet, um den Bedarf an unabhängigen, technologisch fortgeschrittenen Foundry-Produktionskapazitäten zu erfüllen. The Foundry Company wird diesen Bedarf erfüllen, indem sie moderne Verfahrenstechnologie, branchenführende Fertigungseinrichtungen und aggressive Pläne zur Skalierung der Kapaziät kombiniert. Tragende Säule der Produktion werden für The Foundry Company die branchenführenden Fertigungseinrichtungen in Dresden sein. Die Erweiterung dieses Werks sowie der Bau einer hochmodernen Anlage in Saratoga County im US-Bundesstaat New York sind geplant. Bei Abschluss wird The Foundry Company ihren Hauptsitz im Silicon Valley haben, während die Forschungs- und Entwicklungsteams sowie die Führungsteams für Fertigung und Ökosysteme in New York, Dresden und Austin beheimatet sein werden.
Weitere Informationen über The Foundry Company finden Sie unter www.newglobalfoundry.com
Über die Mubadala Development Company
Mubadala Development Company (Mubadala) ist eine öffentliche Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Abu Dhabi, Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Sie konzentriert sich auf den Aufbau und die Verwaltung eines umfangreichen und wirtschaftlich breit gestreuten Portfolios gewerblicher Initiativen. Sie tut dies entweder allein oder gemeinsam mit führenden internationalen Organisationen. Die Wirtschaftsstrategie von Mubadala gründet sich hauptsächlich auf langfristige und kapitalintensive Investitionen mit starken Renditen.
Das Unternehmen verwaltet ein Portfolio in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar aus Investitionen, Projekten und Initiativen vor Ort, in der Region und auf internationaler Ebene. Durch ihre Investitions- und Entwicklungsprojekte ist Mubadala sowohl Katalysator als auch Spiegelbild des Drangs nach wirtschaftlicher Diversifizierung, durch den sich das Emirat Abu Dhabi auszeichnet. Die Auswirkungen zeigen sich im eigenen Land sowie international auf Sektoren wie Energie, Luft- und Raumfahrt, Immobilien, Gesundheitswesen, Hightech, Infrastruktur und Dienstleistungen.
Alleinige Aktionärin der Mubadala ist die Regierung des Emirats Abu Dhabi. Weitere Informationen über Mubadala, ihre Partnerschaften und Maßnahmen finden Sie unter www.mubadala.ae.
Prognosen
Dieses Dokument enthält Prognosen, die gemäß den Sicherheitsrichtlinien des U.S. Private Securities Litigation Reform Act (Gesetz zur Reform von Wertpapierprozessen) von 1995 aufgestellt wurden. Diese Prognosen basieren auf Risiken und Unwägbarkeiten, infolge derer die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Diese Prognosen sind nicht als absolut verlässliche Vorhersagen für künftige Ereignisse zu verstehen, da wir nicht gewährleisten können, dass die hier beschriebenen Ereignisse oder Umstände auch tatsächlich eintreten werden. Prognosen sind erkennbar am Gebrauch von vorausschauenden Begriffen wie „glaubt“, „erwartet“, „kann“, „wird“, „sollte“, „versucht“, „beabsichtigt“, „plant“, „pro forma“, „schätzt“, „geht davon aus“ oder deren negativer Form sowie Satzteilen oder sonstigen Abwandlungen dieser Begriffe. Diese Prognosen beziehen sich unter anderem auch auf unsere Strategie „Asset Smart“, die Auswirkungen unserer Joint Venture The Foundry Company, die künftige Nachfrage nach unseren Produkten, Kapitalausgaben, auf mögliche Vorteile aus unserer Joint Venture The Foundry Company sowie auf die zeitliche Abfolge unserer Joint Venture The Foundry Company. Die entscheidenden Faktoren, infolge derer die tatsächlichen Ergebnisse stark von unseren derzeitigen Erwartungen abweichen könnten, sind insbesondere folgende: Preisgestaltung, Marketing- und Rabattprogramme der Intel Corporation, ihre Produktbündelung, Standards, Einführung neuer Produkte oder sonstige Maßnahmen im Geschäftsbereich des Unternehmens zeigen negative Auswirkungen auf die Umsatzpläne. Die Unmöglichkeit, alle erwarteten Vorteile unserer vorgeschlagenen Joint Venture The Foundry Company zu realisieren, weil unter anderem der Umsatz, die Kosteneinsparungen, der verbesserte Cashflow, die Wachstumsaussichten und alle anderen Vorteile, die wir uns von der Transaktion versprechen, nicht vollständig verwirklicht werden können oder länger als erwartet dauern. Die Joint Venture The Foundry Company kommt nicht zum Abschluss. Ein Abschwung in der Halbleiterindustrie. Unerwartete Schwankungen in Marktwachstum und Nachfrage nach unseren Produkten und Technologien im Hinblick auf den Produktmix, den wir zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar haben, oder sogar ein Rückgang der Nachfrage. Unsere Bemühungen um Kosteneinsparungen erweisen sich als unwirksam. Die Unmöglichkeit, die Effizienz unserer Lieferkette zu verbessern. Die Unmöglichkeit, auf zeitnahe und wirksame Weise auf fortschrittliche Verfahrenstechnologien zur Herstellung umzustellen, die den geplanten Kapitalausgaben entsprechen. Die Unmöglichkeit, neue Produkte und Technologien in dem Volumen und in der Mischung zeitnah zu entwickeln, einzuführen und hochzufahren, die der reife Markt erfordert. Die Unmöglichkeit, ausreichend Fertigungskapazitäten oder Bauteile zu beschaffen, um die Nachfrage nach unseren Produkten zu decken, oder die unvollständige Auslastung der Fertigungseinrichtungen von The Foundry Company. Die internationalen Auswirkungen politischer oder wirtschaftlicher Instabilität auf unseren Umsatz oder unsere Fertigung oder der Erfolg der Foundry Company bleibt hinter den Erwartungen zurück. Wir fordern Anleger dazu auf, die Risiken und Unwägbarkeiten in unseren Unterlagen bei der Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission zu studieren, insbesondere den Quartalsbericht auf Formular 10-Q für das Quartal mit Ende zum 28. Juni 2008.
Weitere Informationen und wo Sie diese beschaffen können
AMD wird ein Vollmachtsformular einreichen, gemäß dem der Vorstand von AMD Stimmrechtsvollmachten für die Zustimmung der AMD-Aktionäre zur Emission von AMD-Aktien und Bezugsrechtscheinen laut der Transaktionsvereinbarung bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einholen wird. Anleger und Besitzer von Wertpapieren sind aufgefordert, sich die Stimmrechtsvollmacht durchzulesen, sobald sie verfügbar ist, sowie sich mit anderen wichtigen Papieren vertraut zu machen, die bei der SEC hinterlegt wurden, weil sie wichtige Informationen enthalten. Die Inhaber von Wertpapieren können eine kostenlose Kopie der Stimmrechtsvollmacht und anderer Unterlagen anfordern, sobald AMD diese in den kommenden Wochen bei der SEC einreicht. Gehen Sie dazu auf den Webauftritt der SEC unter http://www.sec.gov. Die Stimmrechtsvollmacht und andere Unterlagen können auch kostenlos bei AMD Investor Relations, http://www.sec.gov. oder telefonisch unter folgender Nummer angefordert werden: + 1 (408) 749 4000.
AMD und die Konzernleitung sind gemäß der Transaktionsvereinbarung im Hinblick auf die Emission von AMD-Aktien und Bezugsrechtsscheinen als Teilnehmer an der Bitte um Stimmrechtsvollmachten von AMD-Aktionären zu betrachten. Informationen über die Konzernleitung ist in der AMD-Stimmrechtsvollmacht für die Jahreshauptversammlung enthalten, die am 14. März 2008 bei der SEC eingereicht wurde. Sie ist kostenlos auf dem Webauftritt der SEC unter http://www.sec.gov und von AMD Investor Relations, investor.relations@amd.com oder Telefon + 1 (408) 749 4000 erhältlich. Bestimmte Mitglieder der Konzernleitung haben eventuell Interessen an der Transaktion, die nicht mit denen der AMD-Aktionäre im Allgemeinen übereinstimmen. Diese Interessen sind in der Stimmrechtsvollmacht dargelegt, wenn diese von AMD in den kommenden Wochen bei der SEC eingereicht wird.