AMD Opteron™ 6200er Prozessorserie – Merkmale und Vorteile
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AMD Opteron™ 6200er Prozessorserie – Merkmale und Vorteile 


Leistung


Merkmal Verwendung  Vorteil für Endbenutzer

Neue Kern-Architektur

 

Optimierte Leistung pro Watt:
  • Volle Leistung von jedem Kern
  • Hohe Taktrate und energieef-fizientes Design
  • Virtualisierungs-erweiterungen
  • Gemeinsames Flex FP doppelter Größe
  • ISA-Erweiterungen
Der neue Prozessorkern trägt zur verbesserten Energieeffizienz von Serverprodukten bei:
  • Minimiert die Komplexität von Kühlsystemen
  • Senkt den Stromverbrauch bei geringer Auslastung
  • Bietet IT-Verantwortlichen eine größere Kontrolle
AMD Turbo CORE Technologie Nutzt nicht verwendete Reserven in der Temperaturtoleranz zur Erhöhung der Taktrate und sorgt so für mehr Leistung Die branchenweit beste Kernoptimierung1 mit einer Taktratenerhöhung von bis zu 500 MHz2
ISA-Erweiterungen Unterstützt neben Basisbefehlen nun auch SSE4.1, SSE4.2, SSSE3, AVX, AES, PCLMULQDQ, FMA4 und XOP Bietet Leistungs-verbesserungen für eine Vielzahl von Anwendungen
Flex FP Die weltweit einzige flexible 256-Bit-FPU. Zwei gemeinsam verwendete 128-Bit-FMACs pro Modul ermöglichen eine dedizierte 128-Bit-Ausführung pro Kern oder eine gemeinsame 256-Bit-Ausführung pro Modul. Erhöht die Flexibilität und Leistung beim technischen Computing


AMD-P 2.0


Merkmal Verwendung  Vorteil für Endbenutzer
APML (Advanced Platform Management Link) Bietet eine Schnittstelle für die Überwachung von Prozessor und Systemverwaltung und die Steuerung von Systemressourcen (bei APML-fähigen Plattformen); bestehend aus Remote Power Management Interface (RPMI) und dem Precision Thermal Monitor Remote Power Management Interface (RPMI):
  • Erlaubt, den Energieverbrauch der Plattform mittels des P-Status zu überwachen und zu steuern
  • Zugriff auf Prozessorer-kennung und Zustand

Precision Thermal Monitor:
  • Liefert genaue Informationen über die CPU-Wärmeent-wicklung, um den Stromver-brauch/die Kühlung zu überwachen und den Base Management Controller (BMC) proaktiv zu alarmieren
  • Eine frühzeitige Benachrichtigung spart Zeit und Geld, da Informationen gesendet werden, die für die effektivere Überwachung von Stromverbrauch und Wärmeent-wicklung genutzt werden können, um Kühlungs-lösungen in einem IT-Rechenzentrum zu optimieren.
TDP Power Cap Ermöglicht die Einstellung einer Höchstgrenze für die Leistungsaufnahme des Prozessors über BIOS oder APML Mit dieser Technologie werden Unternehmen in die Lage versetzt, Chipanpassungen vorzunehmen, um Energie- und Arbeitslast-anforderungen zu erfüllen und Folgendes bereitzustellen:
  • Stärkere Kontrolle der Energieein-stellungen
  • Flexibilität zum Einstellen von Leistungs-grenzen ohne Beschneidung der CPU-Taktfrequenzen
AMD CoolSpeed Technologie Schützt bei Erreichen einer Temperaturgrenze die Prozessorintegrität durch Herabsetzung des Energiestatus
  • Server können automatisch in einen energiesparenden Modus wechseln, sobald der Prozessor die sicheren Betriebsgrenzwerte für die Prozessorum-gebung verlässt.
  • Plattformanbieter können die Lüftergeschwindig-keiten auf sichere Weise reduzieren, um eine bessere Plattformeffizienz zu erzielen.
C1E Senkt den Stromverbrauch für Speichercontroller- und HyperTransport™ Verbindungen Diese Funktion kann je nach Konfiguration bedeutende Energieeinsparungen in Ihrem Rechenzentrum bewirken, wenn die Northbridge und HyperTransport™ Verbindungen ausgeschaltet werden und sich die Kerne im Leerlauf befinden.
C6-Unterstützung Energiesteuerung der Kerne: Beim Anhalten eines Kerns wird sein Kontext an den Systemspeicher exportiert, und dem Kern wird die Spannung entzogen. Trägt zur Reduzierung des Stromverbrauchs im Leerlauf bei, bis zu 46 % im Vergleich zur vorherigen Generation3
LV-DDR3-Unterstützung Unterstützt DDR3 mit 1,25 V und 1,35 V Trägt zur Reduzierung des Gesamtstrom-verbrauchs bei
Höhere DDR3-Frequenzen DDR3-1600 wird jetzt für herkömmliche Speicher-konfigurationen unterstützt; DDR3-1866-Unterstützung für nicht vollständig geladene Speicher-konfigurationen (1 von 1 DIMM pro Kanal) Trägt zur Verbesserung der Systemgesamtleistung bei
LR-DIMM-Unterstützung Unterstützung für LR-DIMM-Speicher LR-DIMMs bieten mehr Kapazität pro DIMM, sodass höhere Gesamtspeicher-konfigurationen möglich sind. Virtualisierung, Cloud-Computing und andere Anwendungen hoher Kapazität profitieren erheblich von LR-DIMMs.


Direct Connect Architecture 2.0


Merkmal Verwendung  Vorteil für Endbenutzer
Vierkanal-Speicher Verdoppelt die Anzahl der Speicherkanäle im Vergleich zu Six-Core AMD Opteron™ Prozessoren Kann die Leistung insbesondere bei speicherintensiven Arbeitslasten erhöhen
Unterstützung für HyperTransport™ Technologie (HT Assist) Mechanismus zur Reduzierung von Cache-Probes in Multi-Sockelsystemen Kann zu schnelleren Abfragen führen, was die Leistung Cache-empfindlicher Anwendungen wie Datenbank und Virtualisierung sowie bei der Verarbeitung intensiver Anwendungen erhöhen kann
HyperTransport™ 3.0 Technologie (HT3) Sorgt für eine überragende Systembandbreite zwischen CPU und E/A und steigert die Verbindungsrate auf bis zu 6,4 GT/s mit HT3 Trägt zur Verbesserung der Gesamtsystem-leistung und Skalierbarkeit von Umgebungen wie HPC, Datenbanken und Webserving bei
Cache und Anzahl der Kerne Integration von bis zu 16 Kernen bei gleicher Bauform, 1 MB L2-Cache pro Kern (bis zu 16 MB L2-Cache pro Sockel) und 16 MB gemeinsamer L3-Cache pro Sockel Bietet bessere Leistung und Leistung/Watt (verglichen mit vorigen Generationen) für Multi-Threaded-Umgebungen wie Virtualisierung, Datenbank und Webserving

  1. Verglichen mit Intels Turbo Boost mit einer Taktratenerhöhung von bis zu 266 MHz. Siehe http://ark.intel.com/products/47925/Intel-Xeon-Processor-E5620#infosectionessentials
  2. Basierend auf internen Prognosen der AMD Technik zu AMD Opteron™ 6200 Prozessoren mit bis zu 500 MHz im P1-Boost-Zustand und bis zu 1,3 GHz im P0-Boost-Zustand gegenüber der P2-Basistaktrate.
  3. Gemäß in AMD Leistungslabors durchgeführten Tests (Stand: August 2011) verbraucht ein AMD Opteron™ Prozessor des Modells 6174 (12 Kerne, 2,2 GHz) im aktiven Ruhemodus C1E Power State 11,7 W, ein AMD Opteron™ Prozessor des Modells 6276 (16 Kerne, 2,3 GHz) bei Anwendung der neuen C6-Energiesteuerung nur 6,4 W im aktiven Ruhemodus C1E Power State. Systemkonfiguration: Referenz-Design-Kit „Drachma“, 32 GB (8 x 4 GB DDR3-1333) Speicher, 500 GB SATA-Festplatte, Microsoft® Windows Server® 2008 x64 Enterprise Edition R2. SVR-60