Die AMD Eyefinity Technologie wurde in AMDs neuester Grafikkartenreihe, der ATI Radeon™ HD 5000 Serie, eingeführt und ist u. a. in folgenden Produkten enthalten:
- AMD Radeon™ HD 6870 Grafikkarte
- AMD Radeon™ HD 6850 Grafikkarte
- ATI Radeon™ HD 5970 Grafikkarte
- ATI Radeon™ HD 5800 Grafikkartenserie
- ATI Radeon™ HD 5700 Grafikkartenserie
- ATI Radeon™ HD 5670 Grafikkarte
- ATI Radeon™ HD 5500 Grafikkartenserie
- ATI Radeon™ HD 5450 Grafikkarte
- ATI Mobility Radeon™ Grafikkarte der HD 5400 Serie oder höher
Hinweis: Diese Produkte unterstützen bis zu sechs Grafikpipelines pro Grafikkarte. Die Gesamtanzahl der Grafikpipelines ist von der vom Hersteller implementierten Grafikkarte abhängig Zudem sind mindestens drei gleichzeitig nutzbare, aktive Monitorausgänge, darunter ein DisplayPort™-Anschluss, für die Unterstützung der AMD Eyefinity Technologie erforderlich. Erkundigen Sie sich bitte beim Hersteller, ob ein Produkt diese Funktion unterstützt.
AMD Eyefinity Technologie wird sowohl im Hardware- und als auch Softwarebereich eingesetzt. Im Hardwarebereich ermöglichen die AMD Radeon™ und oben genannte AMD Mobility Radeon™ Grafikkarten über nur eine Grafikkarte den Betrieb von bis zu sechs Monitoren. Im Gegensatz zu vorherigen Produkten mit maximal zwei Grafikpipelines unterstützt die AMD Eyefinity Technologie bis zu sechs Grafikpipelines pro Grafikkarte.
Im Softwarebereich stehen verschiedene Konfigurationsoptionen zur Auswahl. Zwar sind die herkömmlichen erweiterten und geklonten Anzeigemodi nach wie vor verfügbar, aber dank AMD Eyefinity Technologie ist es nun möglich, Monitore mit identischer Auflösungsunterstützung zu einer „großen Bildschirmoberfläche“ oder „Anzeigengruppe“ (wie von der AMD Catalyst Control Center™ Software beschrieben) zusammenzufügen. Beim Erstellen einer Anzeigengruppe wird diese dem Betriebssystem und der Anwendung gegenüber als ein Monitor mit einer sehr großen Auflösung dargestellt.
Zurzeit wird die AMD Eyefinity Technologie von Windows® Vista und Windows® 7 unterstützt. Linux-Unterstützung ist für kommende AMD Catalyst™ Software-Updates geplant. Windows® XP wird nicht unterstützt.
Die AMD Eyefinity Technologie nutzt DisplayPort und seine Funktionen, um bei Bedarf mehrere Monitore von einer einzelnen Taktquelle aus zu steuern.
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Digital Visual Interface (DVI)
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DisplayPort (DP)
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Mini DisplayPort (mDP)
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High-Definition Multimedia Interface (HDMI)
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Video Graphics Array (VGA)
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Passive Dongles verwenden den DisplayPort-Anschluss für den Empfang von DP-fremden Signalen des Anschlusses und passen die Signale dem jeweils angeschlossenen Monitor „passiv“ an. Passive Dongles werden als ältere Anschlussmöglichkeit und nicht als DisplayPort-Anschluss eingestuft. Dementsprechend erfüllen sie nicht die zuvor genannte DisplayPort-Anschlussvoraussetzung und lassen sich damit nicht zum Betrieb von drei oder mehr Monitoren verwenden. Sie stellen jedoch eine günstige Lösung dar, um ältere Monitore für DisplayPort-Verbindungen anzupassen.
Aktive Dongles nutzen echte DisplayPort-Signalübertragung für die Übersetzung und Neuübertragung von Signalen als die erforderlichen Ausgänge. Dank der DisplayPort-Signalübertragung gelten sie als DisplayPort-Anschluss und erfüllen die Anforderungen für den Betrieb von drei oder mehr Monitoren.
DisplayPort-zu-DL-DVI-Dongles benötigen eine externe Stromversorgung, die in der Regel über einen separaten USB-Anschluss erfolgt. (Der USB-Anschluss muss dabei die USB-Spezifikation „High Power“ erfüllen).
Dank unseres AMD Eyefinity-Zertifizierungsprogramms sind wir in der Lage, eine Liste verschiedener Geschäftspartner, die derzeit Adapter anbieten, zur Verfügung zu stellen. Diese Liste wird laufend aktualisiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.amd.com/eyefinity.
Es ist möglich, bis zu zwei DisplayPort-fremde Monitore gleichzeitig an eine AMD Eyefinity Technologie-fähige Grafikkarte über DisplayPort-fremde Anschlüsse bzw. passive DisplayPort-Dongles anzuschließen. Für den simultanen Betrieb von drei oder mehr DisplayPort-fremden Monitoren müssen die zusätzlichen DisplayPort-fremden Monitore an einen aktiven DisplayPort-Dongle angeschlossen sein.
Ab Version 10.3. verfügt AMD Catalyst Control Center™ über ein Tool zur Rahmenkompensation. Mit dessen Hilfe lässt sich das durch die Rahmen von zusammenverwendeten Monitoren verursachte Rauschen beseitigen, indem der dazwischenliegende physikalische Abstand ausgeglichen wird, sodass Grafik und Text scheinbar „hinter“ den Rahmen treten.
Das Tool zur Rahmenkompensation wird im Rahmen als dreieckiges Muster dargestellt. Über ein Widget wird dann die Rahmenkompensation so angepasst, dass die Kanten des Dreiecks am gesamten Rahmen ausgerichtet werden. Im Modus „Rahmen kompensiert“ werden die Pixel entfernt, die von den Anzeigerahmen verdeckt werden sollten. Diese Pixel werden in den Framespeicher gerendert, aber nicht auf einen der Monitore in der Anzeigengruppe gescannt. Ohne eine Aktivierung dieser Funktion erwecken gerenderte Objekte den Eindruck, als ob sie über die Abstände zwischen den Monitoren „springen“.
Hinweis: Die Rahmenkompensation funktioniert nur im SLS-Modus („Single Large Surface“) bei Monitorgruppen mit einer (fast) gleichen Pixelauflösung/-dichte (jeweilige Toleranz von 5 %).
Ja, die AMD CrossFireX™ Technologie ist nun mit der AMD Eyefinity Technologie kompatibel.
Hinweis: Im Rahmen einer Anzeigengruppe verbundene Monitore müssen an dieselbe Grafikkarte angeschlossen sein.
Hierbei handelt es sich um ein Programm, mit dem unsere Partner Selbsttests durchführen können. Unsere Partner können dieses in ihren Entwicklungsprozess einbinden, um die für AMD Eyefinity Operationen kritischen Funktionen in der frühen Entwicklungsphase zu testen und so sicherzustellen, dass das Endprodukt AMD Eyefinity-kompatibel ist. Dies ist nicht nur der erste Schritt im AMD Eyefinity Multi-Display Validierungs-Programm, sondern in vielen Fällen die Voraussetzung dafür, sich überhaupt für eine Zertifizierung zu qualifizieren.
Das AMD Eyefinity Multi-Display Validierungs-Programm dient zur Erkennung und Förderung der von AMD getesteten Produkte, die herausragende AMD Eyefinity Ergebnisse liefern.
„AMD Eyefinity Ready“, also AMD Eyefinity-fähig, kennzeichnet Partnerprodukte mit einem Mindestmaß an funktioneller Unterstützung für AMD Eyefinity Technologie. „AMD Eyefinity Validated“, also AMD Eyefinity-zertifiziert, beschreibt ein Technologieergebnis, das über das mit „AMD Eyefinity Ready“-Produkten erreichbare Niveau hinausgeht.
AMD arbeitet im Rahmen unseres AMD Eyefinity Zertifizierungsprogramms eng mit Monitorherstellern zusammen. Sobald ein AMD Eyefinity Validated Bildschirm verfügbar ist, wird dieser unter www.amd.com/eyefinity in der Liste unterstützter Hardware aufgenommen.
Einige Kunden haben Probleme bei bestimmten Adaptern gemeldet. Unter www.amd.com/eyefinity finden Sie eine Aufstellung getesteter und zertifizierter Adapter.
5x1-Konfigurationen werden derzeit nicht unterstützt. AMD arbeitet daran, 5-Monitor-Konfigurationen zu unterstützen. Umgesetzt werden soll dies durch ein zukünftiges AMD Catalyst™ Treiber-Update.
Alle Monitore in einer Anzeigengruppe oder geklonten Modi müssen in der gleichen Auflösung betrieben werden. Wenn Monitore unterschiedliche native Auflösungen aufweisen, wird bei der Erstellung von Anzeigengruppen die höchste gemeinsame systemeigene Auflösung verwendet. Bei Monitoren, die im erweiterten Desktopmodus betrieben werden, sind unterschiedliche Auflösungen zulässig.
HDTVs und Heimkinoprojektoren sind mit AMD Eyefinity Technologie kompatibel. AMD empfiehlt, HDTV-Geräte über HDMI anzuschließen. Wenn das HDTV-Gerät zusätzlich zu mehreren Monitoren angeschlossen werden soll, ist Folgendes zu berücksichtigen:
- Der erste Nicht-TV-Monitor kann über einen beliebigen Ausgang (HDMI, DVI, VGA, DP) angeschlossen werden.
- Das Fernsehgerät sollte über HDMI angeschlossen werden.
- Die übrigen Monitore müssen über die DisplayPort-Ausgänge der GPU angeschlossen werden. Sie können aktive DisplayPort-Adapter verwenden, wenn diese verbleibenden Monitore keine native Unterstützung für DisplayPort bieten.
AMD Eyefinity Technologie ermöglicht Anwendern, mehr als zwei Monitore anzuschließen und diese als eine große Bildschirmoberfläche zu verwenden. Auf diese Weise kann die Anzeige von Anwendungen und Spielen über alle Monitore maximiert werden – statt nur über einen einzelnen Monitor (wie bei erweiterten Modi).
- AMD Eyefinity Technologie ist die einzige derzeit auf dem Markt erhältliche Lösung für Verbraucher, mit der über eine Grafikkarte mehr als zwei Monitore gesteuert werden können, ohne dass hierfür zusätzliche externe Boxen erforderlich sind oder Kosten durch das Hinzufügen benutzerdefinierter ASICs entstehen.2
- Im Gegensatz zu anderen Lösungen bietet AMD Eyefinity nicht nur eine beispiellose Flexibilität bei Monitorkonfigurationen, sondern ermöglicht zudem die Verwendung von Drehmodus, mehreren Anzeigengruppen, Stack-Gruppen und Gruppen mit gemischtem Modus (erweitert und gruppiert).
Die aktuellen Treiber können über folgende Adresse heruntergeladen werden: http://support.amd.com/de/gpudownload/Pages/index.aspx
Die meisten Anwendungen, abgesehen von Spielen, funktionieren von Anfang an reibungslos – die Anwendungen behandeln die Anzeigengruppe wie einen sehr großen Monitor und maximieren die Anzeige über alle Bildschirme in einer Anzeigengruppe. Die AMD Eyefinity Auflösungen stellen aber auch bei vielen bekannten Spielen standardmäßig keine Probleme dar.
AMD unterhält eine Liste mit Spielen und Anwendungen, die in unseren Labors auf ihre Kompatibilität mit AMD Eyefinity Technologie getestet wurden. „AMD Eyefinity Ready“, also AMD Eyefinity-fähig, kennzeichnet Partnerprodukte mit einem Mindestmaß an funktioneller Unterstützung für AMD Eyefinity Technologie. „AMD Eyefinity Validated“, also AMD Eyefinity-zertifiziert, beschreibt ein Technologieergebnis, das über das mit „AMD Eyefinity Ready“-Produkten erreichbare Niveau hinausgeht.
Diese Liste ist hier verfügbar: http://support.amd.com/us/eyefinity/Pages/eyefinity-software.aspx
Ja. Wir empfehlen die ATI Radeon™ HD 5870 Eyefinity 6 Edition, die bis zu sechs Monitore unterstützt und Hunderte von Monitorkonfigurationen zulässt. Das beste Ergebnis wird bei Monitoren derselben Marke und identischer Auflösungseinstellung erzielt.
Bei einem passiven Adapter handelt es sich um die üblicher Weise im Handel erhältlichen Adapter. Ein passiver DisplayPort-Adapter ermöglicht der GPU, in einer „Sprache“ zu kommunizieren, und mit dem angeschlossenen Monitor, der über einen anderen Anschluss verfügt, verstanden zu werden.
Wenn beispielsweise ein DVI-Monitor über einen passiven Adapter mit dem DisplayPort-Anschluss der GPU verbunden wird, kommuniziert der DisplayPort-Ausgang mit der „Sprache“ des DVI. Die GPU wiederum hat keinen angeschlossenen DisplayPort-Monitor und kann daher die DisplayPort-Vorteile nicht nutzen (z. B. AMD Eyefinity Technologie).
Im Gegensatz dazu übersetzen aktive Adapter das DVI-Signal vom Monitor aktiv in ein natives DisplayPort-Signal für die GPU (und umgekehrt). Für AMD Eyefinity ist ein natives DisplayPort-Signal erforderlich, da DisplayPort-Signale von der GPU synchronisiert werden können, damit die Monitore im Einklang betrieben werden.
Dieses DisplayPort-Signal kann ebenfalls mit DVI- und HDMI-Signalen synchronisiert werden, aber nur zwei dieser Signale können in einer AMD Radeon™ GPU verwendet werden. Darum erfordert AMD Eyefinity Technologie ein natives DisplayPort-Signal für den dritten Monitor (oder weitere).
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Eyefinity 1.0
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Unterstützung für mehr als 2 Monitore im erweiterten Modus oder im Klon-Modus |
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| SLS (Single Large Surface - Eine Anzeige auf mehreren Monitoren) auf bis zu 6 Monitore |
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| Rahmenkompensation |
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| AMD CrossFire Technologie |
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| Mehrere Monitorgruppen |
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| Monitorspezifische Farbanpassung |
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| AMD HydraVision |
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Eyefinity 2.0
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5x1 und weitere neue Monitorkonfigurationen |
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| Benutzerdefinierte Auflösungen |
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| Taskleistenpositionierung |
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| 16K x 16K-Auflösungen |
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| AMD HD3D Technologie |
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Y
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Die ATI Eyefinity Technologie unterstützt Spiele, die vom Standard abweichende Bildseitenverhältnisse unterstützen – eine Notwendigkeit, um das Bild formatfüllend auf mehrere Monitore zu verteilen. Der Einsatz von mehr als zwei Monitoren erfordert zusätzliche Bildschirme mit nativen DisplayPort™-Anschlüssen und/oder aktiven DisplayPort™-konformen Adaptern, welche die Verbindung zwischen dem nativen Eingang Ihres Monitors und den DisplayPort™- oder Mini-DisplayPort™-Anschlüssen Ihrer Karte ermöglichen. Die AMD Eyefinity Technologie ermöglicht bei Systemen mit Windows Vista®- oder Windows® 7-Betriebssystemen den Betrieb von bis zu sechs Monitoren beim Einsatz einer einzigen aktivierten AMD Radeon™ Grafikkarte. Die exakte Anzahl der Monitore hängt von der jeweiligen Karte ab. Lassen Sie sich die genauen technischen Daten vor dem Kauf vom jeweiligen Hersteller bestätigen. Systeme mit mehreren AMD Radeon™ Grafikkarten können bis zu acht Monitore (insgesamt bei allen Karten im System) unterstützen. Dabei können maximal sechs dieser Monitore in einer Anzeigengruppe verwendet werden (auch als „große Bildschirmoberfläche“ bezeichnet).