Das vergangene Jahr war für AMD sehr aufregend. Der hochgelobte Ryzen™ Prozessor wurde im März 2017 veröffentlicht und bescherte unseren Technologiepartnern, Kunden und Endanwendern auf dem Hochleistungs-PC-Markt Freude und Innovation. Die AM4-Plattform wurde eingeführt und bildet nun das Fundament für unsere zukunftsfähigen Systemkonfigurationen. Neue Prozessorgenerationen können nach einer einfachen BIOS-Firmwareaktualisierung mit zuvor veröffentlichten AM4-Motherboards verwendet werden. Von dieser Funktion konnten Kunden bei den kürzlich eingeführten Ryzen™ Desktop-Prozessoren mit Radeon™ Vega Grafik zum ersten Mal Gebrauch machen. Die Ryzen™ Threadripper™ Prozessoren wurden im Sommer 2017 veröffentlicht und setzten damit neue Maßstäbe in der High-End-PC-Welt.

Die Zukunft birgt stets Verbesserungen und Fortschritte für Leistung und Optimierung. Nach etwas über einem Jahr nach der erstmaligen Veröffentlichung der Ryzen-Prozessoren ist nun die Zeit für AMD gekommen, einen weiteren großen technologischen Sprung nach vorne anzukündigen: DieRyzen™ Desktop-Prozessoren der 2. Generation.

Der nächste Schritt

Die neuen Ryzen-Prozessoren der 2. Generation liefern mehr Leistung als je zuvor. Der Ryzen™ 7 2700X liefert die höchste Multi-Processing-Leistung auf dem Mainstream-Desktop-PC-Markt. 1,2 Diese fantastischen neuen Verbesserungen sind das Ergebnis des weltweit ersten Desktop-Prozessors auf 12-nm-Basis. Darüber hinaus bietet er eine ganze Reihe an Optimierungen und Verbesserungen, die auf die Ryzen™ CPUs der 1. Generation aufbauen: Sie verringern die Latenzzeiten und verbessern die Leistung mit einem neuen Mehrkern-Boost-Algorithmus, der maximale Boost-Taktraten von bis zu 4,35 GHz ermöglicht.

Gaming, Streaming und kreative Anwendungen erfordern mehr Rechenleistung als je zuvor. Dies treibt die Nachfrage nach mehr Kernen, mehr Threads und höheren Taktraten voran. Genau deshalb sind die AMD ndRyzen™ Prozessoren der 2. Generation ideal positioniert, um die höchste Multi-Processing-Leistung ihrer Klasse anzubieten. So können Kreatoren und Gamer auf die nötigen Ressourcen zurückgreifen, um ihre Aufgaben effizient und schnell zu erledigen.3

Mit niedrigerer Latenz und höherer Leistung ist dies ein Prozessor, auf den sich Ihre Kunden verlassen können. Und die Verbesserungen hören damit nicht auf.

Intelligenter als je zuvor

Die Ryzen Desktop-Prozessoren der 2. Generation sind jetzt noch intelligenter. Precision Boost 2 ist ein fortgeschrittener Mehrkern-Boost-Algorithmus, der sich in Echtzeit an die Rechenlast anpasst. So kann er die Prozessorfrequenzen aller Kerne in feinen 25-MHz-Schritten anpassen, um ein optimales Leistungsniveau zu gewährleisten. Die Extended Frequency Range 2 (XFR 2) baut darauf auf und macht sich hochwertigere Komponenten wie eine Flüssigkühlung zunutze, um noch bessere Ergebnisse zu ermöglichen. Mit den thermischen Reserven können die Prozessorkerne noch länger unter Boost-Takt arbeiten. 4

Auch der Smart Prefetch Cache wurde verbessert. Dank geringerer Speicherlatenzen können die Ryzen Prozessoren der 2. Generation die für schnelles und reaktionsstarkes Computing erforderlichen Daten nun noch effizienter liefern.

Zukunftsorientiert und abwärtskompatibel

Bei der Marke Ryzen steht stets die Freiheit des Kunden im Mittelpunkt, ein Fundament aufzubauen und das eigene System im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. AMD ermöglicht diesen Ansatz mit der fortschrittlichen AM4-Plattform, welche sowohl mit dem Ryzen Prozessor der 1. als auch der 2. Generation kompatibel ist. Da der Ryzen Prozessor der  2. Generation voll mit der AM4-Plattform und Motherboards der 300-Serie (nach einem einfachen BIOS-Update) kompatibel ist, müssen Ihre Kunden kein komplett neues System bauen, um von seinen Verbesserungen zu profitieren.

Die auf dem Chipsatz der 400-Serie basierenden Motherboards von AMD Partnern sind darauf optimiert, die Leistung der Ryzen Prozessoren der 2. Generation voll auszuschöpfen. Mit einem optimierten Speicherlayout für Hochgeschwindigkeitsspeicher und optimierten VRM- und Leistungsphasen zur Übertaktung bieten die Motherboards der 400-Serie den AMD Prozessoren der 2. Generation die Gelegenheit, voll aufzutrumpfen.

Alle Chipsätze der 400-Serie unterstützen StoreMI, eine intelligente neue Speicher-Software-Tiering-Lösung zur optimalen Nutzung von Hochgeschwindigkeits-SSDs kombiniert mit Hochkapazitäts-Festplattenspeicher, sowie bis zu 2 GB RAM-Cache. Diese Technologie war zuvor gegen eine geringe Gebühr bei Enmotus5 zur Verwendung mit AMD Ryzen Prozessoren und Motherboards der 300-Serie erhältlich und ist nun bei AMD Motherboards der 400-Serie integriert. Die AMD 400-Serie ermöglicht die bislang beste Desktop-Benutzererfahrung, egal ob für Gaming, Inhaltserstellung oder Produktivität.

Stellen Sie Ihren Kunden den intelligenten Prozessor zur Verfügung

Der erste Ryzen Prozessor ist noch immer eine leistungsfähige Option für PC-Enthusiasten. Einige Kunden benötigen die revolutionäre Multithreading-Leistung der Ryzen-Prozessoren auf der fortschrittlichen AM4-Plattform, die sich seit der Veröffentlichung weiterentwickelt hat.

Die neue Linie der AMD Ryzen Desktop-Prozessoren der 2. Generation ist das neueste Produktangebot von AMD und positioniert sich am Markt parallel zur ersten Generation. So haben Anwender noch mehr Auswahl abhängig von ihrem Budget und Systembedarf. Die Prozessoren richten sich an Erstanwender, Kreative und Leistungsenthusiasten mit allerhöchsten Ansprüchen. Ryzen Desktop-Prozessoren der 2. Generation sind der nächste große Sprung nach vorne in punkto Leistung und Design und sind bereits in aller Munde.

Werden Sie zum bevorzugten Ansprechpartner Ihrer Kunden.

Fußnoten

1. Die Tests wurden in den AMD Leistungslabors am 3. Februar 2018 auf folgenden Systemen durchgeführt. PC-Hersteller wählen ggf. andere Konfigurationen, sodass die Ergebnisse abweichen können. Die Ergebnisse können je nach Treiberversion abweichen. AMD Ryzen 2. Generation, Systemkonfiguration: AMD Ryzen 7 2700X, ‘Turpan’ Referenz-Motherboard, 16GB Dual-Channel DDR3-3200, GeForce GTX 1080 Ti Grafikkarte, Grafiktreiber 390.77 und eine Samsung 850 PRO 512GB SSD mit Windows 10 RS3 Betriebssystem. AMD Ryzen. Systemkonfiguration: AMD Ryzen 7 1700X, 1700, Ryzen 5 1600X, Ryzen 5 1600 X370 Xpower Gaming Titanium Motherboard, 16GB Dual-Channel DDR3-3200, GeForce GTX 1080 Ti Grafikkarte, Grafiktreiber 390.77 und eine Samsung 850 PRO 512GB SSD mit Windows 10 RS3 Betriebssystem. Multiprocessing-Leistung veranschaulicht durch Cinebench R15 nT Multiprocessing-Leistung. Jeder Prozessor hat folgende Wertungen erzielt: AMD Ryzen 7 2700X, 1837; AMD Ryzen 7 2700, 1577; AMD Ryzen 5 2600X, 1373; AMD Ryzen 5 2600, 1311; AMD Ryzen 7 1800X, 1628; AMD Ryzen 7 1700, 1411; AMD Ryzen 5 1600X, 1250; AMD Ryzen 5 1600, 1153. Der Ryzen 7 2700X hat eine Wertung von 1837 erzielt (1837/1628= bis zu 13% schneller als der Ryzen 7 1800X). Der Ryzen 7 2700 hat eine Wertung von 1577 erzielt (1577/1411= bis zu 12% schneller als der Ryzen 7 1700). Der Ryzen 5 2600X hat eine Wertung von 1373 erzielt (1373/1250= bis zu 10% schneller als der Ryzen 5 1600X). Der Ryzen 5 2600 hat eine Wertung von 1311 erzielt (1311/1153= bis zu 14% schneller als der Ryzen 5 1600). RZ2-3

2. Die Tests wurden in den AMD Leistungslabors am 3. Februar 2018 auf folgenden Systemen durchgeführt. PC-Hersteller wählen u. U. andere Konfigurationen, so dass die Ergebnisse abweichen können. Die Ergebnisse können je nach Treiberversion abweichen. AMD Systemkonfiguration: AMD Ryzen 7 2700X, ‘Turpan’ Referenz-Motherboard, 16GB Dual-Channel DDR3-3200, GeForce GTX 1080 Ti Grafikkarte, Grafiktreiber 390.77 und eine Samsung 850 PRO 512GB SSD mit Windows 10 RS3 Betriebssystem. Intel Systemkonfiguration: Intel Core i7-8700K, Gigabyte Z370 AORUS Gaming5 Motherboard, 16GB Dual-Channel DDR3-3200, GeForce GTX 1080 Ti Grafikkarte, Grafiktreiber 390.77 und eine Samsung 850 PRO 512GB SSD mit dem Betriebssystem Windows 10 RS3. Multiprocessing-Leistung veranschaulicht durch Cinebench R15 nT Multiprocessing-Leistung. „Mainstream-Desktop-Plattform“ bezieht sich auf Sockel AM4 für AMD Plattformen und LGA 1151 für Intel Plattformen. Der Ryzen 7 2700X (AMDs schnellster Mainstream-Desktop-Prozessor) erzielte eine Wertung von 1837 (1837/1397=bis zu 36% schneller als der Core i7-8700K), während der Core i7-8700K (Intels schnellster Mainstream-Desktop-Prozessor) eine Wertung von 1397 erzielte (1397/1837= bis zu 76% so schnell, oder bis zu 24% langsamer als der Ryzen 7 2700X). RZ2-1

3. Die Tests wurden in den AMD Leistungslabors am 3. Februar 2018 auf folgenden Systemen durchgeführt. PC-Hersteller wählen ggf. andere Konfigurationen, sodass die Ergebnisse abweichen können. Die Ergebnisse können je nach Treiberversion abweichen. AMD Systemkonfiguration: AMD Ryzen 7 2700X, ‘Turpan’ Referenz-Motherboard, 16GB Dual-Channel DDR3-3200, GeForce GTX 1080 Ti Grafikkarte, Grafiktreiber 390.77 und eine Samsung 850 PRO 512GB SSD mit Windows 10 RS3 Betriebssystem. Intel Systemkonfiguration: Intel Core i7-8700K, Gigabyte Z370 AORUS Gaming5 Motherboard, 16GB Dual-Channel DDR3-3200, GeForce GTX 1080 Ti Grafikkarte, Grafiktreiber 390.77 und eine Samsung 850 PRO 512GB SSD mit dem Betriebssystem Windows 10 RS3. Multiprocessing-Leistung veranschaulicht durch Cinebench R15 nT Multiprocessing-Leistung. „Prozessorklasse“ wird hier definiert durch die konkurrierenden Preissegmente zwischen einer UVP von 380 USD und 220 USD. Empfohlene Preise von ark.intel.com und amd.com. Der Ryzen 7 2700X erzielte eine Wertung von 1837 (1837/1397= bis zu 36% schneller als der Core i7-8700K), während der Core i7-8700K (UVP 370 USD) eine Wertung von 1397 erzielte (1397/1837= bis zu 76% so schnell oder bis zu 24% langsamer als der Ryzen 7 2700X). Der Ryzen 7 2700 (MSRP 299 USD) erzielte eine Wertung von 1577 (1577/1397= bis zu 13% schneller als der Core i7-8700K), während der Core i7-8700K (UVP 370 USD) eine Wertung von 1397 erzielte (1397/1577= bis zu 89% so schnell oder bis zu 11% langsamer als der Ryzen 7 2700). Der Ryzen 5 2600X (UVP 249 USD) erzielte eine Wertung von 1373 (1373/1020= bis zu 35% schneller als der Core i5-8600K), während der Core i5-8600K (UVP 258 USD) eine Wertung von 1020 erzielte (1020/1373= bis zu 74% so schnell oder bis zu 26% langsamer als der Ryzen 5 2600X). Der Ryzen 5 2600 (UVP 249 USD) erzielte eine Wertung von 1311 (1311/1020= bis zu 29% schneller als der Core i5-8600K), während der Core i5-8600K (UVP 258 USD) eine Wertung von 1020 erzielte (1020/1311= bis zu 78% so schnell oder bis zu 22% langsamer als der Ryzen 5 2600). RZ2-2

4. AMD definiert die Prämium-Prozessorenkühlung als eine Kombination aus der Umgebungstemperatur und thermalen Lösung, die zu Prozessortemperaturen unter 60 Grad Celsius führt, während die CPU unter Last steht. GD-118

5. Weitere Informationen unter www.enmotus.com/amd.